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3. Internationales Seminar der IVSS-Sektion "Erziehung und Ausbildung zur Prävention"
25. - 27. September 2006

 

Das 3. Internationale Seminar zur Ausbildung im Arbeits- und Gesundheitsschutz eröffnet die Möglichkeit, Vorstellungen und Erfahrungen, Ideen und praktische Lösungen "von der Schule in den Beruf" auszutauschen. Gegenstand dieser Veranstaltung wird eine Erklärung über die Annahme und Anwendung der Grundsätze des Protokolls von Québec sein. Sie nimmt genauso Bezug auf Sicherheit und Gesundheit in der beruflichen Bildung, wie auf die Erziehung Jugendlicher und die Eingliederung junger Arbeitnehmer in die Betriebe.

Das Programm des Seminars soll drei Ausbildungsebenen illustrieren:
  • Gesundheitserziehung in allgemeinbildenden Schulen

  • Ausbildung zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in der Berufsausbildung (Berufsschulen, duales System)

  • Begleitung junger Arbeitnehmer beim Einstieg in den Beruf

Die KOHS wird den folgenden Beitrag im Rahmen des Workshops "Berufsausbildung" (Vocational Training) vorstellen:

Gestaltung von Lern- und Wissensräumen basierend auf der Visualisierung von arbeitsbezogenen Belastungen und Beanspruchungen
(Design of learning and knowledge spaces based on the visualisation of work-related strains and exposures)
R. Kauer, H. Kviecien

Kurzfassung:
Im vorliegenden Beitrag werden Komponenten und Strategien zum Aufbau von Lern- und Wissensräumen vorgestellt, wobei der Lehr- und Lernprozess sowohl im Ausbildungssystem als auch in Organisationen unterstützt und verbessert werden soll. Verschiedene Techniken wie die PIMEX (PIcture-Mix-EXposure) Methode zur Visualisierung arbeitsbezogener Gefährdungen werden zur Wissensgenerierung eingesetzt. Das Verständnis über Belastungen und Beanspruchungen und deren Einwirkungen auf den Menschen auf der einen Seite sowie deren Auswirkungen auf Gesundheit und Produktivität auf der anderen ist eine Schlüsselkompetenz um an Präventions- und Gesundheitsförderungsprozessen im Unternehmen aktiv teilnehmen zu können. Damit Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung auf Wissen und Ressourcen zurückgreifen können die zur Vermittlung von Gesundheitskompetenz erforderlich sind, bedarf es moderner Strategien und Werkzeuge wie Visualisierungstechniken. Unter Anwendung der PIMEX Methode werden Zusammenhänge zwischen arbeitsbezogenen Belastungen, spezifischer Beanspruchung und deren Konsequenzen offengelegt, wobei die Beschäftigten direkt am Prozess der Wissensentwicklung beteiligt werden. Auf diese Weise gewonnenes Wissen wird in Wissensstrukturen abgebildet, die den Ausgangspunkt für Training, Unterweisungen und Weiterbildungsmaßnahmen im Unternehmen darstellen und eine Nutzung in der schulischen Ausbildung ermöglichen. Die Qualität des Wissens des einzelnen sowie das Wissen von Organisationen über Gesundheit wird durch die Intensität des wechselseitigen Wissensaustausches zwischen Schule und Arbeitswelt bestimmt. Standardisierung visueller Informationseinheiten und Schnittstellen zum Austausch sind eine weitere Voraussetzung um einen hohen Informationsfluss zwischen Schule und Arbeitswelt herstellen zu können.

Link zum IVSS-Seminar: http://www.ivss-seminar.org/

 

Adresse: Berlin, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Konferenzzentrum), Invalidenstraße 48>
Organisator: BAuA, IVSS (Arbeitsgruppe 5)

 

 

Metainfo:
Autor: Rene Kauer; Copyright: KOHS; Publiziert von: Rene Kauer (Kauer_Rene)
factID: 257760.1; Publiziert am 10 Aug. 2006 00:41
 
Verweis(e) (4):