
Die komplexen Zusammenhänge von Ursache und Wirkung lassen immer
weniger einfache Aussagen über zielführende Maßnahmen zur Verbesserung
von Arbeitssituationen zu. Die Gesetzgebung reagiert darauf durch
Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen weg vom regulativen hin zum
prospektiven Ansatz. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden sind
moderne Analyse- und Controllinginstrumente gefragt. PIMEX ist ein
solches modernes Instrument zur Beurteilung des Risikos in
Arbeitssystemen, das von den herrschenden Belastungen ausgeht.
In einer Zeit der Umbrüche und radikalen Veränderungen, die gerade in
der Arbeitswelt spürbare Auswirkungen zeigen, ist die Prävention
gefordert, Antworten auf neue große Herausforderungen zu finden. Das
Belastungsspektrum, dem der arbeitende Mensch ausgesetzt ist wächst.
Besonders die psychische Belastung durch erhöhten Leistungsdruck,
veränderte Organisationsformen und schwindende Planbarkeit des
Erwerbslebens für breite Beschäftigungsgruppen steigt. Aber auch
„klassische“ Bereiche des Arbeitsschutzes, wie der Umgang mit
Gefahrstoffen, der Belastung durch Lärm und Vibrationen und der
ergonomischen Gestaltung von Arbeitssystemen behalten durch die
zunehmende Technisierung ihren hohen Stellenwert.
PIMEX ist eine Methode, um Belastungen am Arbeitsplatz sichtbar zu
machen. Mit dem PIMEX-System kann erstmals eine Vielzahl an Belastungen
und Parametern gleichzeitig gemessen und zueinander in Relation gesetzt
werden. Das PIMEX-System bietet darüber hinaus die Möglichkeit
Belastungen besser einzuschätzen und diese Information in
verständlicher Form zu kommunizieren.
Beitrag Fachzeitschrift "Sichere Arbeit" Oktober 2006: Prävention durch Visualisierung von Belastungen.
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