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Belastungen aufzeigen im Einsatz einer Katastrophenübung
 
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Eine groß angelegte Katastrophenübung mit breiter Unterstützung fand am 17. April 2004 in Schaubergwerk Knappenberg statt. Über 400 Einsatzkräfte probten den Ernstfall. Neben der AUVA als einer der Hauptsponsoren unterstützte auch die KOHS - kviecien occupational health solutions die Übung. Anhand einer PIMEX Observation wurde die Beanspruchung der Einsatzkräfte ermittelt und visualisiert. Übungsannahme sind ein verschütteter Bergwerksstollen und einige eingeschlossene Bergwerksbesucher.

Anspruchsvolle Einsatzplanung

Die Zeit drängt: über 400 Einsatzkräfte, zusammengesetzt aus Feuer- und Grubenwehren, Gendarmerie, Bundesheer und Rettung müssen koordiniert werden um rasch die Verschütteten zu retten. Gleichzeitig muss für die Sicherheit und Gesundheit der Einsatzkräfte gesorgt werden. Allein im Auge zu behalten, welche Einsatzkräfte sich gerade im Stollen befinden ist eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Nicht nur für die Rettungsmannschaften, die in den Berg müssen, auch für die Einsatzleitung ist so ein Katastropheneinsatz eine hohe Belastung.

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Ablauf des PIMEX Einsatzes

Die Grubenwehr hat die wichtige Aufgabe den verschütteten Stollen freizulegen, damit die anderen Einsatzkräfte die eingeschlossenen Bergwerksbesucher bergen können. Die Übung unter Tage sieht keine besonderen Hindernisse vor. „Wir haben schon anspruchsvollere Übungen absolviert, wo wir erst über Stufen und Schächte zu den Verschütteten gelangt sind“ erzählt der Kommandant der Grubenwehr, der sich subjektiv nicht besonders beansprucht fühlt. Die PIMEX Observation zeigen jedoch eine wesentliche Beanspruchung und Anspannung bei den Männern der Grubenwehr

PIMEX macht Belastungen und Beanspruchungen sichtbar

PIMEX bedeutet die Visualisierung von Belastungen. Dabei werden die ermittelten Messdaten mit dem Videobild synchronisiert. Im Zuge der Katastrophenübung wurde mittels eines speziellen, von der KOHS entwickelten, mobilen EKG-Messgerät die Herzfrequenz gemessen. Einem Mann der Grubenwehr wurde das Messgerät angebracht, seine Herzfrequenz über die gesamte Übungsdauer gemessen. Gleichzeitig ließ Harald Kviecien, der die PIMEX Observation leitete, „seinen Mann“ bei der Grubenwehr nicht aus den Augen und filmte jede seiner Tätigkeiten. Nachträglich wurden Video und Messdaten mit einer speziellen, von der KOHS entwickelten PIMEX Applikation synchronisiert und zusammengefügt. (An dieser Stelle ist anzumerken, dass die Mehrzahl der PIMEX Observationen an „normalen“ Arbeitsplätzen durchgeführt werden, wo Video und Messdaten automatisch und „just in time“ von dem kohs.PIMEX System zusammengefügt werden können.)

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Bild: Harald Kviecien, KOHS folgt der Grubenwehr auf Schritt und Tritt.



Belastungen und Beanspruchungen

Die Kenntnis über Belastung und Beanspruchung ist aus ergonomischer Sicht ein wichtiges Merkmal um Arbeitssituationen einwandfrei zu beschreiben. Belastungen sind dabei die Summe aller Einwirkungen auf den Menschen bei der Arbeit, Beanspruchung ist ganz allgemein die Reaktion des menschlichen Organismus auf diese Belastungen.

Warum die Methode PIMEX optimal geeignet ist, den Ergonomen bei der Ausführung einer Arbeitssystemanalyse zu unterstützen lesen Sie hier: Pimex als Analyseinstrument für Belastung und Beanspruchung.


weitere Informationen:

Harald Kviecien, KOHS
E-mail: harald.kviecien@pimex.at
Web: www.pimex.at

Metainfo:Autor: Harald Kviecien
Copyright: KOHS
Publiziert von: Harald Kviecien
infoID: 189496.4 (...Archiv) Publiziert am 29 Apr. 2005; 12:37
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