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23 Mar. 2006, Stuttgart, Wien
Innovationen für Arbeit und Organisation auf der GfA
Der innovative Ansatz: "Visualisierung von Belastungen und Beanspruchungen" am 52. Arbeitswissenschaftlichen Kongress der GfA
"Innovationen tragen erheblich zum allgemeinen Wirtschaftswachstum bei. Sie ermöglichen effizientere und umweltfreundliche Produktionsweisen und sind ein entscheidender Faktor für die internationale Wettbewerbsfähigkeit", so Prof. Dr. Willi Weiblein, Ministerialdirigent im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg anlässlich des 52. Frühjahrskongresses der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA).
Der Innovation im Bereich der Arbeitswissenschaft kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die treibenden Kräfte für eine nachhaltige Veränderung der Arbeit zeigen sich in den folgenden Trends:
Globalisierung und Vernetzung von Prozessen
Technologische Innovationen und Beschleunigung des technologischen Wandels
Wachsende Veränderungsdynamik und steigende Unsicherheit
Wissensbasierung und steigende Bedeutung der Dienstleistungsökonomie
Zusammenwachsen von Arbeit und Freizeit
Gesundheit als Managementaufgabe
Demografischer Wandel
Als Innovationsbarrieren lassen sich vor allem fehlende Ressourcen, mangelnde Innovationsstrategie, innovationsfeindliche Unternehmenskultur und fehlende Anreizsysteme identifizieren. Innovative Werkzeuge und Methoden zur Analyse von Arbeitssystemen und Organsiationen, zur Entwicklung von lernförderlichen Arbeitsumgebungen und gesunden und produktiven Unternehmensstrukturen sind wesentliche Grundlage zur Wettbewerbsfähigkeit in einer globalen und wissensintensiven Welt.
Innovative Werkzeuge und Methoden Es werden vier Aspekte des Innovationsprozesses in der Arbeitswelt unterschieden: Organisation, Kompetenz, Technologie und Gesundheit. An dieser Stelle werden einige Themen aus diesen Bereichen im Detail diskutiert bzw. auch kritische Meinungen zum Thema Arbeit und Trends in der internationalen Entwicklung vorgestellt.
Visualisierung von Belastungen und Beanspruchungen Der innovative arbeitswissenschaftliche Ansatz: "Visualisierung von Belastungen und Beanspruchungen als Basis einer partizipativen Arbeitssystemanalyse", auf der GfA 2006 präsentiert von Harald Kviecien (KOHS) und Michael Wichtl (AUVA).